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 Akitos Zuhause

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Akito Uchiha
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BeitragThema: Akitos Zuhause   Do Okt 16, 2014 4:45 pm

Hier ist Akitos Zuhause, wo er mit seiner Mutter und seinem Vater wohnt. Seine Eltern sind allerdings kaum zuhause, da sie beide wie wild am Arbeiten sind.
Es ist ein recht bescheidenes Haus mit zwei Stockwerken, Vorraum, Küche, Wohnzimmer und ein Bad befinden sich im Erdgeschoss, die Schlafzimmer und ein weiteres Bad befinden sich im ersten Stock.
Ein Schlafzimmer, das Zimmer das früher Akitos Schwester gehörte, steht seit ihrer Entführung leer und wird selten überhaupt geöffnet.

cf.: Konoha-Gakure/Haupttor

Endlich waren sie die Menschenmassen los. In den Seitenstraßen bewegten sich nur hie und da ein paar Menschen, aber grundsätzlich waren Akito und Dawn für sich.
"Es ist nicht mehr weit.", meinte Akito nur beiläufig zu der Kunoichi. Kurz darauf erreichten sie das Uchiha Viertel. Die Häuser unterschieden sich hier
ein wenig von den anderen, da die Uchiha, stolz wie sie waren, ihren etwas eigenen Baustil hatten. Die Häuser variierten von übertrieben riesig bis so klein, dass man kaum glauben konnte,
dass hier mehr als eine Person lebten. Schließlich steuerte Akito auf ein ziemlich gewöhnliches, mittelgroßes Haus zu. Ein kleiner lieblicher Garten, das große Hobby seines Vaters zierte den Eingangsbereich und schließlich holte Akito seinen Hausschlüssel hervor, woher genau war unklar, er hatte ihn einfach aufeinmal in der Hand und sperrte kurzerhand auf.
"Bitte, tritt ein.", wies er Dawn an und deutete mit seiner Hand höflicherweise auf die Eingangstür.

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Dawn Kuroko
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 16, 2014 7:28 pm

Auf die freche Erwiderung des anderen hin musste die junge Frau sogar leise Lachen. Der Gedanke daran, wieder im Schlamm zu landen war zwar alles andere als angenehm, aber mit der kecken Antwort hatte sie im ersten Moment nicht gerechnet. „Du kannst es ja gerne noch einmal versuchen. Diesmal werde ich es dir aber nicht so einfach machen.“ versprach sie und zwinkerte dem jungen Mann zu. Bei dieser Geste hatte sie niemals im Hinterkopf zu flirten – es war für sie eher eine Ausdruck des Scherzes und der Freude. Man durfte die Freundlichkeit der Kunoichi doch zu keiner Zeit mit mit wahrer Offenheit verwechseln. Zwar machte sie kein Geheimnis aus sich, doch ihre wahren Beweggründe und Gedanken behielt sie stets für sich. Aufgrund ihrer Gesprächigkeit wurde der Wahrheitsgehalt ihrer Worte jedoch selten bis nie angezweifelt. Auch, weil sie mit den unangenehmen Wahrheiten ja nicht gerade sparsam umging.
Mit dem Schatten eines Lächelns folgte sie der vermummten Gestalt. Die Einkaufsmeile des Dorfes wich einer vorortartigen Szenerie und bald tauchten die Geschäfte nur noch vereinzelt zwischen den verschiedenen Gebäuden auf, wie bunte Farbkleckse mit nach Aufmerksamkeit schreienden Schildern. Aufmerksam beäugte Dawn die Häuser und nahm die verschiedenen Eindrücke gehorsam in sich auf. Wer wusste, wann ihr das mal zu Gute kam? Dank ihres recht guten Orientierungssinnes würde sie den Weg später auch selber zurück finden. Den Menschen jeodch, die ihnen entgegen kamen, schenkte sie keine Beachtung. Sie erschienen ihr als langweilig. Nur wenn Jemand mal für einen Bruchteil einer Sekunde ihre Aufmerksamkeit erhaschte, machte sie eine Ausnahme.
Bald schon blieb der Uchiha unvermittelt stehen und steuerte auf eines der vielen Häusern zu. Eine richtige Bilderbuchgegend. Man konnte das Kinderlachen förmlich hören, obwohl weit und breit keines zu sehen war. Komisch. Ohne sich jedoch weitere Gedanken darum zu machen verschränkte die Schwarzhaarige die Hände hinter dem Rücken und folgte ihm. Nun merkte man, wie ihre Haltung sich änderte. Anstelle ihrer selbstbewussten Art trat die Zurückhalten und brav bedankte sie sich, als der Shinobi ihr den Vortritt ließ. Woran das lag konnte man nur erachten. Wohlmöglich weil sie doch eine recht gute Erziehung genossen hatte und das Eigentum anderer zu schätzen und zu achten wusste. Und sie wurde in ein Haus eingeladen. Dankbarkeit war also angebracht. Darauf bedacht, keinen Schmutz in das Häuschen mit hinein zu bringen, trat sie sich vorher die Schuhe ab und erst als sie sich sicher war, keine sandigen Spuren zu hinterlassen überquerte sie die Schwelle. Unauffällig glitt ihr Blick über die Inneneinrichtung. Scheinbar wohnte der junge Mann nicht alleine. Irgendwie war die Vorstellung, dass er sich seiner Familie ähnlich vermummt zeigte, befremdlich. Beinahe erwartete die Kunoichi, dass er die Maske abnahm und ihr sein Gesicht enthüllt. Das erklärte auch ihren Blick – für einige Sekunden starrte sie ihn erwartungsvoll an, bis ihr bewusst wurde, dass es dazu wohl nicht kommen würde. Es wäre nett, ihm wenigstens in die Augen blicken zu können. Doch das war wohl zu viel verlangt. Etwas enttäuscht ließ sie ihre schmalen Schultern hängen und zuckte anschließend mit ihnen, um sich selbst vom Thema abzubringen und damit abzuschließen. „Also..nett hast du es hier?“, fragte sie unsicher, als wüsste sie nicht, was sie sonst tun sollte. Noch immer stand sie unschlüssig im Flur, ehe sie sich räusperte. „Und danke für deine Hilfsbereitschaft. Das ist ziemlich freundlich und nicht selbstverständlich.“, fügte sie hinzu und schenkte dem anderen ein seltenes, ehrliches Lächeln. Auch wenn der erste Eindruck es nicht vermuten ließ – sie war nicht immer das schlecht erzogene Mädchen aus Kiri-Gakure. Diese Seite blitzte aber nur kurz hervor und so schnell wie sie gekommen war verschwand sie auch wieder. „Magst du mir zeigen, wo ich meine Klamotten vom gröbsten Schmutz befreien kann? Ich wäre dir sehr verbunden.“
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Akito Uchiha
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   So Okt 19, 2014 10:24 am

Akito wusste erstmal nicht ganz wie er reagieren sollte, als Dawns Verhalten sich kurzartig so drastisch änderte. Eine derartig unsichere, aber höfliche Seite hätte er bei der Kunoichi nicht erwartet. Lange konnte er sich darüber jedoch keine Gedanken machen, da Dawn bereits die Stimme erhob.
Auf die Aussage, dass sie es schön hätten, erwiderte Akito nur beiläufig: "Hm ja... Du hast wohl recht."
Sein Blick glitt kurz durch den Raum. Ja... Alles war wie immer. Er hatte sich nie wirklich Gedanken gemacht, ob sie es hier schön hatten, oder nicht. Er war es einfach gewohnt. Als die Kunoichi ihn fragte, wo sie sich denn vom Schmutz befreien konnte, zuckte er ein wenig zusammen.
"Natürlich, klar komm mit.", deutete er mit einem Winken und steuerte kurzerhand aufs Bad zu.
"Bitte tritt ein. Ich denke hier ist so ziemlich alles was du brauchst."
Er griff kurz in eine Schublade, holte ein Handtuch heraus und reichte es ihr.
"Falls du noch etwas brauchst, ruf mich einfach. Ich werd mir jetzt auch erstmal den Schmutz von meinem Gesicht waschen gehen. Das Zeug nervt schon höllisch."
Mit diesen Worten verschwand er und ließ Dawn allein. Sie würde schon nichts anstellen.
Er trottete mit leisen Schritten die Treppe nach oben und begab sich ins zweite Bad. Sofort ging er in Richtung Fenster und zog die Vorhänge zu, dann ging er zur Tür und versicherte sich nochmal, dass sie auch wirklich geschlossen war.
Nun konnte er seine Maske abnehmen. Ja, Akito war dezent paranoid, er nahm die Maske erst ab wenn er wusste, dass niemand ihn sehen konnte.
Das Zimmer war durch den zugezogenen Vorhang extrem dunkel, doch das störte ihn nicht. Erstens hatte er sein Sharingan und zweitens sah er ohnehin im Dunkeln gut, da er seine Augen daran gewöhnt hatte.
Sein Gesicht sah furchtbar aus, der Dreck war mittlerweile ganz trocken und krustig geworden und klebte regelrecht an seiner Haut, als wären sie ein und dasselbe. Mit einem Ruck war der Wasserhahn aufgedreht und Akito ließ ein zufriedenes Seufzen vernehmen, als er seine Hände mit dem Wasser benetzte und sich dann anfing den Dreck vom Gesicht zu waschen. Gerade in diesem Moment konnte er sich kein schöneres Gefühl vorstellen. Als er dann endlich den letzten Rest wegbekommen hatte und auch seine Maske saubergemacht hatte, setzte er diese wieder auf.
Es fehlte einfach etwas, wenn sie nicht an ihrem Platz war. Akito hatte sich schon so dran gewöhnt, dass er sich nicht komplett fühlte, wenn er sie nicht aufhatte.
Sofort war er wieder im unteren Stockwerk und begab sich in die Küche, um Teewasser aufzustellen. Was wäre er doch für ein Gastgeber gewesen, wenn er der Kunoichi nichtmal einen Tee anbat. Diese schien sich offenbar Zeit zu lassen, aber das kümmerte Akito nicht weiter. Er griff zwei Tassen aus einem Kasten und goss schließlich den Tee hinein, dann setzte er sich an den Tisch und wartete, bis Dawn fertigwerden würde.

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Dawn Kuroko
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Mi Okt 29, 2014 7:22 pm

Natürlich hatte sie Recht. Sonst hätte sie es wohl nicht gesagt. Deshalb erntete Akito auch nur ein Nicken auf sein eher beiläufiges Kommentar. Ihren eigenen verkniff sie sich erstmal. Schließlich wollte sie nicht schon wieder so extrem unhöflich herüber kommen, wie sie es sonst auf der Straße tat. Wer seine eigenen, inneren Gefühle gut unter Kontrolle hatte konnte sich eben optimal der Situation anpassen und wusste wie es sich geziemte.
Wortlos, die Hände hinter dem Rücken verschränkt folgte sie dem jungen Mann, dessen Gesicht sie noch immer nicht kannte. Eine ungewohnte Situation – selbst für sie. Normalerweise war sie nicht ganz so zutraulich. In ihrem Inneren vermischten sich Neugierde und Misstrauen zusammen mit einer Prise Rebellion. Um sich nicht all zu viele Gedanken darüber zu machen, warum sie gerade jetzt so leichtsinnig war, schob sie ihre Spekulationen ganz weit weg. Mit einem dankbaren nicken nahm sie das Handtuch an und fühlte den weichen Stoff mit ihren Fingerspitzen, ließ ihren Blick kurz durch das Bad schweifen. Wahrscheinlich hatte er Recht – hier würde sie wohl wirklich alles finden. Ein bisschen warmes Wasser würde die gröbste Arbeit aber wohl erledigen. „Dankeschön.“.
Dass er selbst den Dreck im Gesicht sitzen hatte, war sein eigenes Verschulden. So verdiente er nicht das Mitleid der Kunoichi sondern ein schadenfrohes Grinsen, was sie nicht einmal versuchte zu verstecken. Der Schalk blitzte in ihren hellen Augen deutlich auf, doch verzog sich wieder hinter einer Maske aus Leere. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen wandte sich die junge Frau dem Waschbecken zu und begann warmes Wasser in die Keramikschüssel laufen zu lassen. Ihre Gedanken schickte sie dabei wieder auf Wanderschaft, automatisch begann sie ihre Kleidung zu säubern und sich vom gröbsten Schmutz zu befreien. Keine leichte Aufgabe, nachdem der ganze Schlamm festgetrocknet war. Aber stören tat sie sich daran nicht – sie wäre ja auch so vor den Hokagen getreten. Scham empfand sie dabei keine. Schließlich war einer seiner Shinobi an ihrem äußeren Erscheinungsbild Schuld! Bei einem bissigen Kommentar hätte sie ihm eben dies auf die Nase gebunden. Respekt nur dem, der ihn gebührte.
Als sie letzten Endes wieder passabel aussah, hinterließ sie das Bad im gleichen Zustand in dem sie es vorgefunden hatte – sie war praktisch nie da gewesen. Mit leisen Schritten begab sie sich ins Untergeschoss und suchte mit ihrem Blick die Umgebung nach dem bekannten Unbekannten ab. Der Geruch von Tee hatte sich in der Luft verbreitet und das Bedürfnis, ganz weit weg zu laufen stieg in Dawn auf. Aber dafür war sie zu gut erzogen. Da hieß es Augen zu und durch. Dem Geruch folgend landete sie schlussendlich in der Küche und blickte den jungen Mann an. Noch immer waren seine Züge versteckt und so langsam begann es der Kunoichi gehörig auf den Senken zu gehen. Ernsthaft – das war auch nicht die feine Art. Erneut behielt sie ihre Gedanken für sich. So musste ihm ja nicht in die Augen sehen. Dafür kassierte er jedoch einen recht blanken Ausdruck. Langsam näherte sie sich dem Tisch und ließ sich gegenüber von Akito nieder, legte ihre Hände automatisch um den warmen Becher und blickte den Shinobi durch den aufsteigenden Dampf an. „Danke.“. Langsam wurde das noch zur Gewohnheit. „Wow. Ich bedanke mich ziemlich oft bei dir. Das sollte ich schnellst möglich unterbinden. Sonst gewöhnst du dich noch daran.“, bemerkte sie und kurz erhellte ein leichtes Grinsen ihre Gesichtszüge.
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Akito Uchiha
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 30, 2014 12:48 pm

Endlich hatte Dawn sich wieder zu Akito in das doch etwas dunkle Wohnzimmer gesellt, wo er bereits am Tisch sitzend auf sie wartete.
In Akitos Haus war es immer dunkel. Er liebte es, die Nacht etwas zu simulieren, zuviel Licht war ihm nur unangenehm. So saßen sie beide an dem aus
dunklem Eichenholz bestehenden Tisch. Die ganze Einrichtung in Akitos Haus war eher dunkel gehalten. Irgendwie schienen sie alle ein Faible fürs Düstere zu haben.
Selbst die Tassen, aus denen die beiden Shinobi ihren Tee tranken, waren dunkel gehalten. Akito war das allerdings garnie aufgefallen, er war es ja gewohnt, seit
er auf der Welt war.
"Keine Angst, mir ist schon aufgefallen, dass du dich nur bedankst, wenn du es für unbedingt notwendig hälst. Aber bitte, hab ich gern gemacht.",
erwiederte er mit dem gleich kühlen Stimmton, den er immer hatte. Eins hatte sich Akito allerdings noch nicht überlegt. Wie wollte er den Tee mit seiner Maske trinken?
Langsam stieg der Stress in ihm auf, da er sich nicht sofort einen plausiblen Ausgang der Situation zusammenkombinieren konnte. Maske abnehmen war keine Option, den Tee
stehenlassen wäre mehr als sonderbar. Was sollte er also tun? Wie kam er hier wieder raus, ohne sich komplett zum Idioten zu machen?
Wo war der treue, liebenswürdige Hund unter dem Tisch, wenn man ihn mal dringend brauchte, um Essensreste, bzw. Getränke schnell loszuwerden?
Mittlerweile war Akito so nervös geworden, dass es eindeutig nach außen sichtbar sein musste, auch wenn sein Körper komplett vermummt war. Er hasste Situationen in denen
er keinen Ausweg fand. Ohne etwas zu sagen oder sich groß zu bewegen starrte er auf das Heißgetränk vor ihm, aus dem langsam der Dampf aufstieg. Die bekannte peinliche
Stille schlich sich schön langsam ein und Akito wusste sich nun erst recht nichtmehr zu helfen.

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Dawn Kuroko
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 30, 2014 1:01 pm

Dass Dawn selber kein Fan von Tee war, wusste sie. Aus diesem Grunde starrte sie das Getränk auch nur an, als könnte es jeden Moment durch ihren Blick in Flammen aufgehen. Doch natürlich geschah nichts der gleichen. Das teuflische Gebräu dampfte weiter munter vor sich her und wartete darauf, verzehrt zu werden. Warum aber ihr Gastgeber keinen Schlucken nahm, blieb im unklaren. Oder auch nicht. Wie man es nahm. Sie hatte sich ja sowieso schon gefragt, wie er es bewerkstelligen wollte mit seiner Maske zu trinken. Darüber hatte der Shinobi wohl nicht nach gedacht. „Stimmt wohl.“, bestätigte die Kunoichi mit leiser Stimme und lies den Blick ihrer stählernen Irden über die Einrichtung wandern. Dass nur spärlich Licht hervor drang störte sie nicht weiter. Es erinnerte sie ein wenig an ihr eigenes Zimmer in das sie sich in der Dunkelheit vergrub. Bis einer ihrer Brüder rein platzte und meinte, sie solle aufhören ein Nachtschattengewächs zu simulieren. Sich eine helle Haarsträhne hinter das Ohr streichend lehnte sich die junge Frau zurück und führte den Becher doch tatsächlich an die Lippen. Da hieß es wohl Augen zu und durch.
Während sie nach außen hin vollkommen normal wirkte, hatte sie im Inneren mit einem plötzlichen Anfall von Übelkeit zu kämpfen. Dieses Gefühl machte sich nur durch eine leichte Grünfärbung ihres Gesichtes bemerkbar. Und dennoch schluckte sie das verhasste Getränk brav und tapfer herunter, ohne sich zu beklagen. Auch wenn sie der Ohnmacht nahe war. Verdammt seien diese dämlichen Manieren! Sich nun leise räuspernd schlug sie die Lider nieder und suchte nach einem Thema, was sie ansprechen konnte. „Lädst du immer fremde Menschen zu dir ins Haus ein?“ fragte sie beiläufig und richtete den Blick wieder auf ihren Gastgeber. Entweder, er würde weiter seinen Tee anstarren oder doch die Maske abnehmen. Einen Ausweg bot Dawn ihm nicht. Dafür war es viel zu belustigend ihn leiden zu sehen. Selbst Schuld, wenn man sich in so eine unglückliche Situation hinein ritt. Ihre Schadenfreude ließ sie diesmal jedoch nicht nach Außen blitzen sondern behielt sie schön brav für sich.
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 30, 2014 1:20 pm

Das die Kunoichi so mit ihrem Tee zu kämpfen hatte, fiel Akito nichtmal auf, da er mit sich selbst so zu kämpfen hatte.
Kurz auf die Toilette gehen und die Tasse irgendwie mitgehen lassen? Zu auffällig. Einfach garnichts davon trinken? Genauso auffällig.
Sich rausreden und sagen, dass er doch keine Lust auf Tee hatte? Ebenfalls auffällig. Die Tasse aus dem Fenster werfen? Was für eine
bescheuerte Idee. Die Maske abnehmen...? Nein! Das durfte er nicht. Aber andererseits... was sollte groß passieren?
Er schüttelte den Kopf. Das er überhaupt daran dachte. Absurd. Sie war eine fremde Kunoichi aus einem ganz fremden Dorf. Wer wusste, wer sie eigentlich geschickt hat?
Vielleicht war das alles geplant? Andererseits... Akito kannte Menschen. Sie musste sich wirklich gut verstecken können, um es ihm so vorzuspielen, dass er garnichts Auffälliges mitbekam.
War es okay? Konnte er vor der Kunoichi seine Maske abnehmen? Ihm blieb ohnehin nicht wirklich ein anderer Weg.
Er schrak komplett aus seinen Gedanken, als die Kunoichi anfing zu reden und schlug sich kurzerhand sein Knie an der Unterseite des Tisches.
"Auuu", ließ er nur vernehmen, als er sich etwas krümmte und sein Knie mit seinen Händen umschloss.
Zu seinem Glück nahm der Schmerz recht schnell ab und er sah die Kunoichi wieder an.
"Nein, eigentlich nie, aber ich schulde dir was. Schließlich war ich dafür verantwortlich, dass deine Kleidung so verschmutzt war. Das wollte ich wiedergutmachen."
Zum ersten Mal ließ er etwas Emotion in seiner Stimme vernehmen und zeigte seine Reue.
Stille trat wieder ein. Die Frage, wie er seinen Tee trinken sollte, stand immer noch im Raum.
Ach was solls!
Mit einem schnellen Griff hatte er seine Maske umschlossen und schon war sie herunten. Er zuckte zusammen, da nun mehr Licht an seine Augen drang. Vorsichtig legte er seine Maske
neben seiner Teetasse ab und hielt seinen Kopf bewusst gesenkt, sodass ihm die Kunoichi wenigstens nicht vollständig ins Gesicht sehen konnte. Endlich konnte er an seinem Tee nippen
und nahm den ersten Schluck.

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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 30, 2014 1:37 pm

Mit erhobener Augenbraue musterte die junge Frau das Geschehen vor ihr. Und das sollte ein Shinobi sein? Mit diesem Ungeschick? Der Uchiha schien mehr als seltsam. War das in diesem Dorf normal? Plötzlich war die Kunoichi froh in Kiri-Gakure geboren zu sein. Andere Länder andere Sitten. Oder so. Auf seine vermeintliche Entschuldigung hin wunk die Schwarzhaarige nur ab und schnalzte mit der Zunge. „Kein Problem. Dafür wirst du morgen einen netten, fetten blauen Fleck am Schienbein haben. Ich hoffe der schmerzt noch ein Weilchen.“, enteignete sie recht trocken, auch wenn wieder das Amüsement durch ihre Tonlage hervor sickerte. Das war die Strafe dafür gewesen, den Abstand einfach so weit zu überbrücken. Es war nicht die feine Art, jemand anderem ungefragt so nah zu kommen und das musste bestraft werden. Und solange es nur das Schienbein war – was soll's!
Im ersten Augenblick schien es Dawn nicht zu wundern, als der andere sich dafür entschied sein Gesicht zu enthüllen. Früher oder später hätte er es eh machen müssen und sie konnte ja nicht ahnen, dass das Ding quasi 24/7 in seinem Gesicht klebte. Erst nach einigen Sekunden, unterstrichen durch die unsichere Haltung des anderen, begriff sie die Tragweite seines Handelns und bedachte ihn deshalb mit einem argwöhnischen Blick. „Ich kann auch zur Seite gucken, wenn es dir dann besser geht.“, stellte sie nüchtern fest und wandte ihren Kopf demonstrativ zur Seite. Warum Akito sich wegen seines Antlitzes so anstellte, konnte sie nicht recht nachvollziehen, aber um ehrlich zu sein war es ihr auch völlig egal. Auf dieser Welt wandelten genug seltsame Gestalten und er war eben eine davon.
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Okt 30, 2014 1:53 pm

Ja, Akito fühlte sich unwohl, ohne seine Maske. Er war sie schon so gewohnt, dass er sich wirklich bloßgestellt fühlte, wenn er sie nicht aufhatte.
Nach ein paar Schlücken Tee, war die erste Unsicherheit allerdings mal verflogen.
"Nein nein. Ist schon okay.", meinte er dann mit einem schüchternen Lächeln und zeigte plötzlich Emotion.
Akito war ja eigentlich ein völlig anderer Mensch. Er hatte sich seine kalte emotionslose Art mit Müh und Not antrainiert, einfach weil seine Ratio ihm sagte, dass es so besser war.
Die Nervosität verging schön langsam und er sah der Kunoichi nun in die Augen.
"Du bist allerdings auch eine der Wenigen, die mich einfach so hinnimmt. Klar, ich sehe dir an, dass du es komisch findest, aber du verurteilst mich nicht dafür. Das ist
bei weitem nicht bei jedem so, im Gegenteil. Aber was rede ich hier. Ich will dich nicht mit meinen Trauergeschichten vollabern."

Akitos Blick fiel auf Dawns Tasse, die immer noch praktisch gleich voll war, wie anfangs.
"Schmeckt er dir nicht? Du musst ihn nicht trinken wenn du nicht willst, ich bin dir absolut nicht böse.", sagte er nun mit einem gütigen Lächeln.
"Normalerweise mögen die Leute unseren Tee immer, aber es soll ja überall Ausnahmen geben."
Es schien wohl wirklich okay zu sein, der Kunoichi sein Gesicht zu zeigen, aber zum Alltagsgeschehen würde das nun nicht werden. Er würde jetzt nicht durch die Welt laufen
und jedem fröhlich und munter sein Gesicht zeigen. Das hier war eine Ausnahme.

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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Do Feb 19, 2015 10:01 pm

Dem verhaltenem Lächeln ihres Gegenüber entgegnete Dawn mit einem eigenen, ehrlichen und etwas breiterem Grinsen. Lächeln an sich tat sie selten, aber grinsend traf man sie oft an. Ihr Blick glitt zurück zu dem Konoha-Shinobi um dessen Augen zu suchen, während sie gleichzeitig recht gelassen seiner Stimme lauschte, die nun weniger gedämpft herüber kam. Beinahe hätte sie losgelacht. „Oh, du wirst schon deine Gründe haben für das was du tust. Und ganz ehrlich: wer bin ich schon um zu urteilen?“, fragte sie und zuckte wie um ihre Worte zu bekräftigen mit den schmalen Schultern. Doch ihre entspannte Haltung versteifte sich als der Uchiha den Tee ansprach. Erst fiel Dawn nichts gescheites zum erwidern ein: „Ehh...“. Der Blick ihrer stählernden Irden fiel hinab auf den Becher und ein etwas misslungenes, entschuldigendes Lächeln zierte ihre Züge. „Also.“. Es gehörte sich nicht den Tee abzulehnen, das wusste sie. Ihre Eltern, vor allem ihre Brüder, hatten sie eigentlich gut genug erzogen. Aber Dawn hasste Tee. Regelrecht widerlich fand sie das Gebräu und immer wenn sie in Kontakt damit kam wurde ihr Schlecht. Mit einem tiefen Seufzen ließ sie ihren Kopf hängen, so dass die weißen Ponysträhnen ihre Augen verdeckten. „Ehm. Ja. Ich vertrage Tee nicht sonderlich gut. Das Zeug ist so.. warm.“. Wobei heißer Kakao völlig in Ordnung schien. Alles andere was irgendwie erhitzt war sorgte dafür, dass Dawn blass um die Nasenspitze herum wurde. „Aber das konntest du natürlich nicht wissen. Und ich weiss deine Gastfreundschaft auch zu schätzen!“, beeilte sie sich hinterher zu sagen und blickte wieder auf. Auch wenn sie bei ihrer ersten Begegnung nicht den Eindruck gemacht hatte, waren ihr Manieren doch sehr, sehr wichtig.
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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Fr Feb 20, 2015 10:48 pm

Akito musste innerlich grinsen als er durch das Herumgerede von Dawn bemerkte, wie sie gerade innerlich damit zu kämpfen hatte den Tee abzulehnen.
"Dawn... es ist wirklich okay.", sagte er mit einem Schmunzeln im Gesicht. "Lass ihn ruhig stehen. Kann ich dir stattdessen was anderes anbieten?
Wasser?, vielleicht sogar einen Kaffee oder Kakao? Ich habe alles da."

Nicht nur Dawn war gut erzogen worden, auch Akitos Eltern hatten sich bemüht ihm möglichst viele Manieren beizubringen, so auch wie man ein guter Gastgeber war. Wieder glitt
Akitos Blick auf die Tasse vor ihm, aus der einzelne Dampfschwaden aufstiegen. Erneut nahm er einen Schluck. Er liebte Tee. Gerade an kalten Tagen gab es für Akito nichts besseres
als etwas Ruhe und eine heiße Tasse Tee. Vorallem wenn draußen der Schnee fiel war das die perfekte Art sich zurückzuziehen. Wieder fixierte Akito mit seinem Blick die Kunoichi um nun
ihre Antwort abzuwarten. Er konnte sie ja nicht völlig ohne irgendetwas da sitzen lassen.

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BeitragThema: Re: Akitos Zuhause   Fr Feb 20, 2015 11:02 pm

Bei der Erwähnung ihres Namens zuckte Dawn leicht zusammen, war es doch irgendwie nicht gewöhnt, dass Fremde ihn aussprachen. Zumal die wenigsten in der Lage waren ihn richtig auszusprechen, war diese Sprache in dieser Region doch recht unüblich. Dennoch fing sich die junge Kunoichi schnell, mochte eigentlich nicht zeigen wie froh sie über das Verständnis der Konoha-Nin war, weshalb sie es bei einem beinahe schüchternen Nicken beließ. „Ah.. Nein Da- Hast du gerade Kakao gesagt?“, fragte sie. Ihre stahlgrauen Augen funkelten kurz vor Begeisterung auf, ehe die kühle Distanz zurückkehrte und ihre Irden vernebelte. „Das.. wäre sehr freundlich von dir. Danke.“. Obwohl ihre Stimme ruhig war und sie sich nichts anmerken ließ, störte ihr eigenes Verhalten sie extrem. Sie wollte zu diesem fremden jungen Mann nicht so höflich sein, nicht so vertraut mit ihm umgehen wie sie es im Augenblick tat. Der kurze Schlagabtausch im Wald hatte noch immer einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen und in ihr rebellierte alles, nötigte sie dazu dem Shinobi vor ihr an die Gurgel gehen zu wollen. Doch sie tat es nicht. Stattdessen saß sie ruhig mit ihm da und unterhielt sich mit ihm über Getränke. Unüblich für sie, störend und lästig. Bestimmt würde sie diese unterdrückte Energie früher oder später an einem anderen, armen dahergelaufenen Vollidioten auslassen müssen. Der Widerspruch ihrer eigenen Verhaltensweisen machte sich weder in ihrer Stimme, Wortwahl noch Körperhaltung bemerkbar. Nur ihre Irden zeugten von dem inneren Zerwürfnis. Und damit Akito es nicht sehen konnte ließ sie ihren Blick wandern.
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